Umzug und Eröffnung des MVZ Sendenhorst
Mit einem kleinen Festakt ist die neue Praxis des Orthopädischen MVZ Sendenhorst an der Oststraße 11 offiziell eröffnet worden. Seit dem 24. Februar werden Patientinnen und Patienten bereits in den modernen Räumen gegenüber dem Rathaus behandelt. Dieser Anlass bot Gelegenheit, auf die Entwicklung der Praxis zurückzublicken und den gelungenen Umzug zu würdigen.
Der Standortwechsel von der Kolpingstraße auf die Oststraße markiert den vorläufigen Höhepunkt einer Entwicklung, die 2022 begann. Das St. Josef-Stift gründete die MVZ Warendorf gGmbH und übernahm damit neben der Praxis in Warendorf auch den Sendenhorster Praxisstandort. Ziel war es, die ambulante orthopädische Versorgung langfristig zu sichern und die Nachfolge der bisherigen Praxisinhaber zu regeln. Für die Patientinnen und Patienten blieb dabei alles vertraut: Das Team wurde vollständig übernommen, die Versorgung nahtlos fortgeführt.
Dass mit dem neuen Standort nun ein weiteres Kapitel dieser Entwicklung aufgeschlagen wurde, zeigte sich auch bei der offiziellen Eröffnung der Praxisräume. Zum Auftakt der Eröffnung begrüßte Werner Strotmeier, Generalbevollmächtigter für die Stiftung, die Gäste. Mit einem augenzwinkernden Blick in die neu geschaffenen Räumlichkeiten sagte er: „Im St. Josef-Stift heißt ein Slogan „Schön hier“ – und hier ist es auch wirklich schön. Das Haus füge sich gut in die Oststraße ein. Entscheidend sei jedoch nicht die Fassade: „Der Inhalt ist wichtig. Der Teamgeist ist von der Kolpingstraße mit rüber gezogen.“ Ohne Ärzte könne eine Praxis nicht gedeihen, „aber ohne MFAs läuft es nicht“. Die Leitsätze des Stifts – Qualität, Patienten- und Mitarbeiterorientierung sowie Wirtschaftlichkeit – gälten selbstverständlich auch am neuen Standort.
Mit Blick auf die wirtschaftliche Lage der Stiftung zeigte sich Strotmeier zuversichtlich: „Der Kirchturm hat nur sehr kurz gewackelt.“ Man arbeite daran, wieder ins Gleichgewicht zu kommen, habe ein positives Jahresergebnis im Blick und wolle die anstehenden Bauprojekte erfolgreich abschließen. „Unsere Mitarbeiter sind unser Kapital“, sagte er und sprach von einer Aufbruchstimmung.
Geschäftsführer Dietmar Specht dankte der Projektgruppe und dem Praxisteam rund um die Ärzte Dr. Alexander Thiemeyer und Dr. Stefanie Hirsch für die intensive Vorbereitung. „Planungsgespräche sind essenziell für das Gelingen eines solchen Prozesses.“ Besonders würdigte er das Praxisteam, ohne das ein so schneller Umzug nicht möglich gewesen wäre.
Unter den Gratulanten war neben dem Bauherrn, der Familie Pumpe, auch Bürgermeisterin Katrin Reuscher. Sie würdigte die gelungene Architektur im Ortskern. Mit dem MVZ habe man nun einen verlässlichen Partner als Ableger des St. Josef-Stifts im Ortskern, der die medizinische Versorgung in Sendenhorst ergänze.
Dr. Alexander Thiemeyer erinnerte an den gesamten Prozess: „Wir haben dem Umzug entgegengefiebert.“ Die zentrale Lage und die Barrierefreiheit verbesserten die Erreichbarkeit deutlich, die volldigitale Röntgenanlage bedeute einen echten Quantensprung für die Praxis. Zudem könnten nun zeitweise beide Ärzte gleichzeitig vor Ort arbeiten – ein weiterer Gewinn für Qualität, Effizienz und Patientenservice.
Pfarrer und Kuratoriumsvorsitzender Clemens Lübbers stellte den Umzug unter Gottes Segen und wünschte dem Team Kraft, Umsicht und weiterhin ein gutes Miteinander. Die neuen Räume seien nicht nur ein Ort medizinischer Versorgung, sondern auch Begegnungsstätte für viele Menschen.
Mit dem neuen Standort ist das MVZ nun sichtbar in der Innenstadt angekommen. Die ersten Rückmeldungen seien durchweg positiv – ein Neustart, getragen von einem eingespielten Team und vielen helfenden Händen.











